24.02.2015 / Allgemein / /

CVP-Initiative trifft den Nerv des Mittelstandes

Die CVP-Initiative ist nicht einfach nur für "Reiche". Oder gehören Leute mit einem jährlichen Familieneinkommen von 50000 Franken auf einmal zu den Abzockern?

Gemäss einer Studie besteht Handlungsbedarf bei der staatlichen Umverteilung. Aus dieser geht hervor, dass die Erwerbstätigen im zweit- und drittuntersten Fünftel nicht über mehr Einkommen verfügen als das unterste Fünftel. Im Kommentar dazu sagt die Journalistin Claudia Blumer, dass der soziale Friede nicht nur vom Umgang mit den Ärmsten abhänge, sondern auch vom Wohlbefinden jener, die den Sozialstaat finanzieren. Man dürfe die Erwerbstätigen nicht vergessen. Wenn Statistiken besagen, dass es unter dem Strich für das eigene Portemonnaie keine Rolle spielt, ob man ein tiefes oder ein mittleres Einkommen hat, erschliesst sich der Arbeitsanreiz nicht mehr. Diese Studie ist doch eine Steilvorlage für die CVP-Initiative „Steuerbefreiung von Kinder-und Ausbildungszulagen“, denn die Initiative  sorgt für eine bessere Verteilung des Einkommens und ist nicht einfach für „Reiche“ wie die Linke jetzt behauptet. Es sei denn, man zählt Leute, welche beispielsweise 35000 Franken im Jahr verdienen, bereits zu den Abzockern…